Presse: UNTER ANDEREN UMSTÄNDEN

Auch die nächste Ausstrahlung von Natalia Wörners erfolgreicher ZDF-Krimireihe UNTER ANDEREN UMSTÄNDEN steht an.  Die 13. Folge mit dem Titel LIEBESRAUSCH wird am 04.12.2017 um 20:15 Uhr gesendet.

Zum Inhalt: Alkoholkontrolle auf einer Landstraße vor Schleswig. Ein Wagen entzieht sich der Kontrolle und überfährt einen Polizisten. Obwohl seine Kollegin auf den Wagen schießt, kann er entkommen. Als JANA WINTER (Natalia Wörner) den Wagen findet, ist die Beifahrerin verschwunden und der Fahrer erschlagen. Der einzige Hinweis auf die Identität des Toten führt Jana nach Kopenhagen zu einem manisch-depressiven Mann…

Pressestimmen zu „Unter anderen Umständen-Liebesrausch“

Tageszeitungen der Funke Mediengruppe, u.a. Hamburger Abendblatt (Lars von der Gönna) vom 04.12.2017: … „Die Bank des Formats bleibt Natalia Wörner. Der Charakter, den sie seit 2006 zeichnet, zeigt nicht die geringste Abnutzungserscheinung. Wörners authentische Präsenz, der das natürlich Unverblümte selbst in Extremsituationen nicht abhanden kommt, ist ein Ausnahmeprofil unter den deutschen Krimiformaten. Judith Kennel wählt ein Erzähltempo ohne Druck. Doch gerade dieser ruhige Fluss, den die unterkühlte Bildwelt von Moritz Antons Kamera speist, macht die Qualität des Films aus.



Stuttgarter Zeitung, Leipziger Zeitung, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Kieler Nachrichten, Ostsee-Zeitung, Neue Presse, (Tilmann Gangloff) vom 04.12.2017: „Unter anderen Umständen“ – Tod im Ruderclub „Liebesrausch“ heißt der 13. Krimi aus der Reihe „Unter anderen Umständen“ (Montag, 4. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF). Natalia Wörner ermittelt als Kommissarin Jana Winter im Fall einer unmöglichen und tödlich endenden Liebe. Die zunächst winzige Rolle des Mordopfers ist nicht von ungefähr prominent mit Andreas Pietschmann besetzt. Der Vorteil von Filmreihen ist die Möglichkeit, an alte Handlungsstränge anzuknüpfen, ohne gleich eine Fortsetzung draus zu machen. „Unter anderem Umständen“ erzählt auch eine Familiengeschichte, weil der Sohn der verwitweten Kriminalhauptkommissarin Jana Winter (Natalia Wörner), deren einstiger Schwangerschaft die Reihe ihren Titel verdankt, im Verlauf der elf Jahre mitgewachsen ist.

Für einen der Flüchtenden endet die Nacht tödlich. Diesmal spielt der familiäre Teil gleich in mehrfacher Hinsicht eine Rolle. Die Polizistin kommt bei der Heimkehr von der Beerdigung ihres Schwiegervaters direkt an einen Tatort: Im Rahmen einer nächtlichen Polizeikontrolle ist ein Beamter gezielt überfahren worden. Der Film erzählt das im spannend montierten Prolog auf drei Ebenen: hier ein Auto mit feiernden Jugendlichen, dort die Streife, und dazwischen das seltsame Paar, das für den Titel „Liebesrausch“ steht.

Geistesgegenwärtig hat die Polizistin auf den Reifen des davonrasenden Autos geschossen. Sie findet den Wagen in einem nahen Waldstück. Von dort haben die Flüchtigen ihren Weg zu Fuß fortgesetzt. Für einen endeten die Flucht wie auch sein Leben im verlassenen Vereinshaus eines Ruderclubs. Aber wer hat ihn getötet?

Und wer war die Frau im Auto, deren Deo Winter riecht? Die Spur führt nach Kopenhagen: Der tote Mann ist Karsten Rogge (Andreas Pietschmann), dänischer Staatsbürger mit deutschen Wurzeln. Seine Frau, eine vermögende Reederin, wähnt ihn in Norwegen. Dass er eine Wohnung in Barcelona gekauft hat, weiß sie ebenfalls nicht. Und nun entfaltet der Film ein komplexes Drama mit zwei Paaren, die schon ewig miteinander befreundet sind.

Eine Liebelei wird angenehm beiläufig inszeniert.Von Drehbuchautor André Georgi stammt auch die vorletzte Episode der Reihe, „Das Versprechen“ (2016) – dort ging es ebenfalls um einen unglücklichen Liebesrausch. Und noch eins eint die beiden Filme: Weil Jana dänische Amtshilfe braucht, darf erneut der Schwede Magnus Krepper als Kopenhagener Kollege Malte Larssen mitwirken. Die beiden hatten einen kleinen Flirt, und das setzt sich fort, auch wenn der melancholische Malte kurz für Missstimmung sorgt, weil er seine Suspendierung verschweigt.

Judith Kennel, die bislang bei allen Folgen der Reihe Regie geführt hat, inszeniert die Liebelei angenehm beiläufig, zumal Natalia Wörner ihre Hauptfigur auch in diesen Szenen mit kühler Reserviertheit verkörpert. Umso angenehmer ist der Ausgleich, für den die weiteren Mitwirkenden sorgen. Trotz der klaren zentralen Rolle Winters ist „Unter anderen Umständen“ eine Ensemble-Reihe.

Vorzügliche Besetzung bis in die Nebenrollen. Im Lauf der Jahre sind einige Kollegen gekommen und wieder gegangen – von den Gründungsmitgliedern sind nur noch Martin Brambach und Ralph Herforth dabei. Gerade Herforth sorgt diesmal für die unterhaltsamen Momente. Brambach verkörpert den Vorgesetzten mit gewohnter Klasse. Ähnlich gut besetzt sind auch die Gastrollen. Das gilt vor allem für die beiden weiblichen Mitglieder des deutsch-dänischen Freundschaftsquartetts, Anna und Pernille. Die werden ganz vorzüglich von Regula Grauwiller und Lia Boysen verkörpert. Die Ermittler konzentrieren sich bald auf Anna, weil sie überzeugt sind, dass sie eine Affäre mit ihrem Jugendfreund Karsten hatte.

Die erste Hälfte des Films verdankt ihre Spannung nicht zuletzt der Musik (Jean-Paul Wall). In der zweiten, die überwiegend aus Vernehmungen im Kommissariat spielt, sind vor allem die Schauspieler gefragt. Dank der Rückblenden wird auch klar, warum der winzige Part des Mordopfers recht prominent mit Andreas Pietschmann besetzt worden ist. Am Ende ist die Lösung nicht nur Janas Spürnase, sondern auch ihrem Sohn zu verdanken, weil Leo (Kian Schmidt) die Ermittler unfreiwillig auf die richtige Spur bringt.

Neue Osnabrücker Zeitung (Marie-Luise Braun) vom 04.12.2017: Gut erzählt: „Unter anderen Umständen: Liebesrausch“
Jana Winter (Natalia Wörner, r.) und Arne Brauner (Martin Brambach, r.) finden ein Medikament bei dem Toten, durch welches sie seine Identität feststellen können. Foto: ZDF/Simon VoglerJana Winter (Natalia Wörner, r.) und Arne Brauner (Martin Brambach, r.) finden ein Medikament bei dem Toten, durch welches sie seine Identität feststellen können.

Familiäre Verstrickungen prägen den gut erzählten  „Liebesrausch“ um Jana Winter (Natalia Wörter) in Unter anderen Umständen, 4. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF.

Dieses Mal holt Jana Winter (Natalia Wörner) ihre Vergangenheit ein und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zurück von der Beerdigung ihres Schwiegervaters hat sie einen Fall zu lösen, bei dem ihr ehemaliger Geliebter Malte (Markus Krepper) aus Dänemark auf kurzem Wege Amtshilfe leistet: Karsten Rogge (Andreas Pietschmann) wurde erschlagen. Der Schleswiger hat inzwischen die dänische Staatsbürgerschaft erhalten. Und so trifft die Kommissarin ihren Kollegen in Kopenhagen wieder, während ihre verwitwete Schwiegermutter auf ihren Sohn aufpasst.

Und auch in den Familien um den Toten und seiner jungen Geliebten Anna Gerstätter (Emma Drogunova) geht es konfus zu, bis der Fall gelöst ist. Der beginnt mit einer schief gelaufenen Verkehrskontrolle, bei der ein Verkehrspolizist überfahren wird. Er endet mit einer familiären Tragödie, die in der Vergangenheit fußt. Das ist alles solide erzählt, wenn auch sich die Darsteller langsam weiter entwickeln dürfen. Matthias Hamm (Ralf Herforth) kommt voll vermeintlicher Lebenserfahrung aus dem Urlaub zurück, während Chef Arne Brauner (Martin Brambach) noch konfuser durch den Fall stolpert. Wer die bisherigen Fälle von „Unter anderen Umständen“ mag, wird auch bei diesem gut unterhalten.
Wertung: Fünf von sechs Sternen

Sächsische Zeitung (Ute Wessels) vom 04.12.2017: „Es ist der 13. Fall, den die ZDF-Kommissarin Jana Winter zu lösen hat. Seit 2006 schlüpft Schauspielerin Natalia Wörner in die Rolle der Kripobeamtin aus Schleswig. Dieses Mal bekommt sie bei ihren Recherchen ungewollt Hilfe von Sohn Leo. Der ist gewissermaßen Titelgeber der Krimireihe „Unter anderen Umständen“, denn als Wörner die erste Folge drehte, erwartete sie tatsächlich ein Kind – das kurzerhand in den Film eingebaut wurde. Auch die Folge „Liebesrausch“ ist sehenswerte Unterhaltung, mehr Familiendrama denn Krimi: Mutter und Sohn Winter sind gerade auf der Rückfahrt von einer Beerdigung, als der überfahrene Polizist die Neugier des Jungen weckt…“