div. Pressestimmen: "Mata Hari - Tanz in den Tod"

Foto: NDR/Beate Wätzel/vincent tv

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Tagesspiegel - 17.06.2017
Natalia Wörner spielt Mata Hari [...], zeigt die historisch deutlich jüngere Mata Hari im Glanz verblühender Schönheit [...]. Das passt schon, auch die echte Mata Hari kam aus derUnschärfe, gerade was ihre Jahre in Sumatra anging, sie war ein wandelndes „Sagenpaket“. Wörner lässt ihrer Figur Raum für Schuld wie Unschuld, für Berechnung wie Brechung.


Frankfurter Rundschau - 17.06.2017
Natalia Wörner [gibt] Mata Hari als schwerblütige Frau von Welt, die schon bessere Tage gesehen hat, aber glaubt, von vergangenem Ruhm zehren zu können – auch als sie sich aus finanzieller Not als Agentin für die Deutschen verdingt. [...] Natalia Wörner vermag die Facetten einer Lebedame zu spiegeln, die vom Schicksal gezeichnet ist: Sie hat den Sohn verloren, ihr Ex-Ehemann hat den Kontakt zu ihrer Tochter verhindert.


Berliner Zeitung - 18.06.2017
Natalia Wörner hatte schon im vergangenen Jahr als Filmstar Henny Porten im ARD-Drama „Der gute Göring“ gezeigt, wie gut ihr solche historischen Diven liegen. Ihre Mata Hari behauptet 1916, ein Star zu sein und überdeckt mit großer Geste, dass ihre Karriere vorbei ist und ihr das Geld für ihr Leben in teuren Hotels fehlt. Sie glaubt, ihre Bekanntschaften mit hohen Offizieren aus aller Herren Länder jetzt versilbern zu können. Als Kontaktperson hätte sie wohl lieber einen Mann gehabt, blickt deshalb gönnerhaft auf die streberhafte Elsbeth Schragmüller herab.