2000

Hörzu    

Portrait

Mittelmaß ist ihre Sache nicht, Wiederholung langweilt sie. Mit jeder Rolle sucht Natalia Wörner eine neue Herausforderung - und besteht sie meist mit Bravour

Uwe Rasche

Man muss nicht Filmwissenschaft studiert haben, um mit Natalia Wörner ein Interview zu führen - aber schaden kann's nicht. Auf jeden Fall sollte man ausgeschlafen sein und gut zuhören können. Und dann braucht es noch eine Portion Durchsetzungsvermögen, um in ihrem Diskurs von bisweilen akademischer Ausführlichkeit gelegentlich eine Zwischenfrage unterzubringen. >

 

 

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DER SPIEGEL

Kampf gegen die Kälte

TV-Beauty Natalia Wörner, bekannt durch schillernde Rollen wie im Fernsehkrimi "Bella Block", verweigert sich der Routine - nun drängt sie's auf die Bühne.

NIKOLAUS VON FESTENBERG, SPIEGEL 03/2000

Das Schöne, meinte der Dichter Rilke, sei nichts als des Schrecklichen Anfang. Rainer Marias elegische Rede galt den Engeln.Die Schauspielerin Natalia Wörner ist, na klar, kein Engel und schon gar nicht schrecklich.

Aber wer ihr begegnet, der entdeckt hinter ihrer südländischen Schönheit schnell den Anfang zu einer ungeahnten Welt. Weniger poetisch: Die Frau sieht nicht nur klasse aus, sie ist - besonders Männer raffen's kaum - auch noch superintelligent. >

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FAZ

FAZ

Tagebuch

Erst das Hasch, dann die Arbeit
Allein unter Opfern: ,,Bella Block. Blinde Liebe" (ZDF)

Hans-Dieter Seidel, FAZ

Das offene Lachen des Mädchens Biggi, wie Julia Schmidt es darstellt, und die vollkommene Arglosigkeit in den Augen sind bezaubernd. Das Kind bewegt sich staksig und ungelenk, doch sein Charme vermag die längste Zeit zu überspielen, dass Biggi geistig ein wenig zurückgeblieben ist. Die Rolle des Opfers freilich passt dem Mädchen wie angegossen. Und weil die Spielarten sexueller Lust keine Grenzen kennen, finden sich genügend Männer, die den von Biggis älterer Schwester Christa geförderten Umstand schamlos ausnutzen, dass das pubertierende Mädchen, eingezwängt in putzige Kleinkinderkleidchen, sich prostituiert. >

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