2008

FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Das Leben der anderen

Von zwei Frauen, die eins werden: "Die Lüge"

Zwei Frauen treffen sich, zwei Blicke kreuzen sich, und langsam saugen sie sich aneinander fest. Was Nadia Trenkler und Susanne Lasko trennt, ist vieles: die eine, Trenkler, mondän und zynisch, gewohnt, vom Leben das zu fordern, was sie für ihren gerechten Anteil hält; die andere, Lasko, mit einem von einem schamhaften Lächeln umspielten Mund, schon zufrieden mit dem sozialen Mindeststandard, wenn sie ihn denn bekäme. Die eine ergreifend, die andere empfangend, die eine Finanzmanagerin, die andere seit Jahren arbeitslos. >

 

BERLINER ZEITUNG

Zwei auf einmal

Eine doppelte Natalia Wörner im ZDF-Film "Die Lüge"

Daniela Zinser

Das wird nicht gut ausgehen. Die erste Szene ist blutgetränkt, eine Frau liegt tot in der Badewanne, ihr Gesicht ist vom Duschvorhang verdeckt. Es ist die Wohnung von Susanne Lasko, die sich in der nächsten, rückblickenden Szene zurechtmacht für ein Vorstellungsgespräch. Seit zwei Jahren ist sie arbeitslos, ihre Unsicherheit ist in jeder Geste, in jedem Blick zu spüren.     > 

 

ZEIT MAGAZIN

Sommertagebücher

NATALIA WÖRNER: Die Kindernothilfe ruft mich zu Hause an, während ich Risotto koche. Sie fragen mich, ob ich mit in das Katastrophengebiet nach Burma fahre, ich arbeite seit drei Jahren mit ihnen zusammen. Ich stelle den Herd ab. In der Flutregion entstehen sechs Traumazentren für Kinder. Ich spüre sofort, dass diese Reise auch eine Reise in meine eigene Geschichte wird. Vordreieinhalb Jahren, am Tag des Tsunamis, war ich in Khao-Lak, Thailand. Ich habe seither eine große Scheu, wieder in die Region zu fahren.  

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SPIEGEL SPECIAL

FRAUEN-WELTEN: "Machospiele sind lächerlich" 

SPIEGEL-Gespräch mit Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), und der Schauspielerin Natalia Wörner über Machtkämpfe im Beruf, Kindererziehung und schlechtes Gewissen sowie die Suche nach Liebe und privatem Glück  >

 

Gala

JÜNGER ALS VOR "ZEHN JAHREN“

Ganz ehrlich und ohne Übertreibung kann ich von mir sagen: Ich habe mich in meiner Haut immer wohl gefühlt und bin auch schon immer gern Frau gewesen, egal wie alt ich gerade war. Aber natürlich habe ich mich verändert. Vor allem in den letzten zehn Jahren. >